FORUM
Science & Health

digitally delivered livetalk series

Der Livetalk für die Gesundheitsforschung:

Treffpunkt – Diskussionen – Ideen aus Bayern für die Medizin von Morgen



Das war die Folge #7 FORUM Science & Health – live von der Konferenz in Fürstenfeldbruck, am 6. Juli 2022

Präzisionsmedizin:
Die Chance der frühen Diagnose

 

Livestream verpasst? Hier geht's zur Aufzeichnung.


Moderator

Hellmuth Nordwig, freier Wissenschaftsjournalist, diskutiert live vom 3rd FORUM Science & Health mit hochrangigen Experten, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um in der Präzisionsmedizin bei hoch spezialisierter Diagnostik personalisiert therapieren zu können. Die Möglichkeiten erscheinen enorm. Doch wie können und müssen wir dieses immense Wissen managen, um prädiktiv, personalisiert, partizipatorisch und auch präventiv handeln zu können?

Schalten Sie sich dazu oder kommen Sie kostenfrei ins Veranstaltungsforum Fürstenfeld, wenn die Möglichkeiten durch neue Biomarker, innovative Bildgebungsverfahren, BigData und die Nutzung von KI unter wissenschaftlichen, medizinischen, ethischen und ökonomischen Blickwinkeln erörtert werden.

Das sind unsere Gäste

Prof. Eva-Susanne Dietrich

Prof. Eva-Susanne Dietrich

Institut für evidenzbasierte Positionierung im Gesundheitswesen, Universität Bonn

Prof.  Wolfgang Kern

Prof. Wolfgang Kern

Executive Management, MLL Münchner Leukämielabor

Dr. Hanns-Georg Klein

Dr. Hanns-Georg Klein

Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Medizinische Genetik, MVZ

Prof. Dr. Matthias H. Tschöp

Prof. Dr. Matthias H. Tschöp

CEO at Helmholtz Munich


  • Schalten Sie ein am 6. Juli 2022: Livestream von 16:30 bis 17:30 Uhr,
  • oder nehmen Sie in Präsenz an der Diskussionsrunde und dem anschließenden geselligen Netzwerken bei Bier & Brezn im Veranstaltungsforum Fuerstenfeld teil.
  • Stellen Sie Ihre Fragen und diskutieren Sie mit im Live-Chat.

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Zu den vergangenen Livetalk-Veranstaltungen

Das war die #6 Folge: Schweineherz oder 3D-Druck – Wo liegt die Zukunft der Transplantationsmedizin?

Das war die #6 Folge: Schweineherz oder 3D-Druck – Wo liegt die Zukunft der Transplantationsmedizin?

Schweineherz oder 3D-Druck
Bayerische Spitzenforscher über die Zukunft der Transplantationsmedizin


Etwa 700 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderherz, doch mit Glück bekommt lediglich die Hälfte davon eines transplantiert. Sind tierische Organe hier eine Alternative?

Darüber und über die Alternativen zur Xenotransplantation diskutierte Jeanne Turczynski, Wissenschaftsredakteurin beim #6 FORUMs Science & Health – live aus dem WERK1 zum Thema „Schweineherz oder 3D-Druck – Wo liegt die Zukunft der Transplantationsmedizin?“ am 11. März im Livetalk.

Das Thema erhielt unerwartete Aktualität, da der Patient aus Baltimore (USA), dem Anfang des Jahres weltweit erstmalig ein Schweineherz transplantiert wurde, am 9. März verstorben war. Dieser erste Versuch einer xenogenen Herztransplantation wird von der Fachwelt dennoch als großer Erfolg gewertet.

„Ein wesentlicher Faktor für die klinische Umsetzung ist die Möglichkeit, infektiologisch sichere Spenderschweine mit konsistenter Transgenexpression und für den Menschen passender Größe durch Zucht bereitstellen zu können“, meint Prof. Eckhard Wolf vom Lehrstuhl für Molekulare Tierzucht und Biotechnologie am Genzentrum der LMU München.

Welche ethischen Bedenken zunächst durch intensive Aufklärung ausgeräumt werden müssen, erläutert Prof. Georg Marckmann, Medizinethiker an der LMU im Interview. Er hatte vor zwei Jahren bereits ein Bürgerkonferenz hierzu veranstaltet, wo u.a. die Ängste diskutiert wurden, dass neue Viren und Krankheitserreger aus dem Tierreich auf den Menschen übertragen werden könnten.

Doch es gibt auch Alternativen zur Xenotransplantation: "Wir müssen auf verschiedene Wege setzen“, erklärt Prof. Karl-Ludwig Laugwitz vom Klinikum rechts der Isar, der neue Biotherapien vorstellt, „die sich zu innovativen Strategien für die Herzreparatur in den letzten Jahren entwickelt haben. Die Stimulation endogener Herzmuskelproliferation, die exogene Transplantation von humanen pluripotenten Stammzell-abgeleiteten Kardiomyozyten oder die Xenotransplantation werden als mögliche klinische Ansätze zur Herstellung neuen Herzmuskelgewebes wissenschaftlich und klinisch untersucht.“

Dass wirtschaftliche Aspekte in der Transplantationsmedizin auch eine wesentliche Rolle spielen, diskutiert Dr. Rainer Strohmenger, Managing Partner bei WellingtonPartners. Die Kosten bei zellulären Therapien lägen deutlich höher als bei der Transplantation von Schweineherzen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Xenotransplantation in den nächsten Jahren vor einem bedeutenden klinischen Durchbruch steht und für Investoren daher hochinteressant ist. Wir erleben die Entstehung einer völlig neuen, potenziell sehr großen Industrie.“ Zudem seien die Entwicklungszeiten nicht länger als bei Arzneimitteln.

Die #6 Folge des FORUMs Science & Health – live aus dem WERK1 ist auch noch im Nachgang unter: https://youtu.be/LjUnuvWok5Q zu sehen.

Der nächste Livestream aus dieser Reihe ist am 6. Juli wieder zu einem aktuellen Thema zu sehen. Dann live von der zweitätigen Konferenz FORUM Science & Health 2022 aus Fürstenfeldbruck, die zum 3. Mal in Präsenz im Veranstaltungsforum Fürstenfeld am 5./6. Juli in Präsenz stattfindet.

Das war die #5 Folge: Keine Innovation ohne Profit: Eine Hürde für die Entwicklung neuer Wirkstoffe?

Das war die #5 Folge: Keine Innovation ohne Profit: Eine Hürde für die Entwicklung neuer Wirkstoffe?

Netflix-Modelle bei der Wirkstoffentwicklung?

In der 5. Folge des FORUMs Science & Health – live aus dem WERK1 thematisierte die Wissenschaftsmoderatorin Jeanne Turczynski mit ihren Gästen die Fragestellung „Keine Innovation ohne Profit: Eine Hürde für die Entwicklung neuer Wirksotffe?“. Dabei wurde am Beispiel der beiden ausgewählten Forschungsgebiete Alzheimer und Antibiotika-Resistenzen diskutiert, wie das marktwirtschaftliche Potenzial ausgeschöpft werden kann und wer die Kosten für die Entwicklung neuartiger Wirkmechanismen trägt.

Betrachtet man beispielsweise die Alzheimer-Forschung meint Dr. Ulrich Dauer, CEO von Vivoriyon, dass die Zahl der Projekte im Vergleich zu anderen Forschungsgebieten sehr gering sei: „90 Alzheimer-Projekte sind in der klinischen Entwicklung - das ist extrem wenig: das Risikokapital, das weltweit 2020 investiert wurde, fällt zu 40% auf die Onkologie und nur zu 7% auf die Neurologie, wozu die Alzheimerforschung gehört".

Oliver Stenzel, Direktor Netzwerk Forschung und Innovation bei Novartis sprach sich in der Diskussion, wer das Risiko bei Forschungsinvestitionen tragen sollte, dafür aus, die Lasten auf mehrere Schultern zu verteilen und brachte die Idee eines gemeinsamen Fonds der Industrie ein.

Eine rege Diskussion wurde um den Antibiotika-Markt geführt, wobei Dr. Franziska Mandl, Leiterin des Pre-Seed-Projektes aBACTER an der TU München, das Szenario aufzeichnete, dass „ab dem Jahr 2050 jährlich bis zu 10 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten, verursacht durch multi-resistente Bakterien versterben könnten“. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, neuartige Wirkmechanismen aufzuspüren, die die Bildung von Antibiotika-Resistenzen verlangsamen.

Prof. Horst Domdey, CEO der BioM, könnte sich hier auch für das in England angewendete innovative „Netflix-Modell“ erwärmen, bei dem Firmen für die Bereitstellung neuer Antibiotika unabhängig von der verkauften Menge entlohnt werden. Er betonte aber, dass solche Modelle nur Sinn machen, wenn sie europaweit oder sogar weltweit zum Tragen kommen würden.

Weitere Aspekte, wie die Verlängerung von Patenten oder die Preisregulierung von Arzneimitteln im neuen Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung, bereicherten die rege Diskussion ebenso, wie die zahlreichen Chatbeiträge der Live-Zuschauer.

Wer die #5 Folge des FORUM Science & Health – live aus dem WERK1 verpasst hat, kann sie noch im Nachgang unter: https://youtu.be/3nUyHxW1DGs ansehen.

Da sich das FORUM Science & Health im virtuellen Livestream im vergangenen Jahr großer Aufmerksamkeit und wachsender Beliebtheit erfreute, wird BioM das Format mit drei weiteren Folgen in 2022 weiterführen. Die Termine hierfür stehen bereits fest und laufen am 11. März, 6. Juli und 11. November 2022 jeweils von 12-13 Uhr zu einem aktuellen Thema. Darüber ist auch die dritte Auflage des FORUM Science & Health als Konferenz in Präsenz im Veranstaltungsforum Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck, am 5. und 6. Juli 2022 bereits im Kalender fix einzutragen.

Das war die #4 Folge: CRISPR/Cas, mRNA, Gentherapie: Wie willkommen sind neue Hoffnungsträger?

Das war die #4 Folge: CRISPR/Cas, mRNA, Gentherapie: Wie willkommen sind neue Hoffnungsträger?

Just do it – aber gründlich!


Die 4. Folge des FORUM Science & Health – live aus dem WERK1 zum Thema „CRISPR/Cas, mRNA, Gentherapie: Wie willkommen sind neue Hoffnungsträger?“ am 1. Oktober stieß wieder auf große Resonanz. Die Moderatorin Jeanne Turczynski, Wissenschaftsredakteurin, diskutierte mit den Studiogästen, welche Weichen gestellt werden müssen, damit neue technologische und therapeutische Ansätze zukunftsfähig und akzeptiert bei Patientinnen und Patienten zum Einsatz kommen.

Einen „Quantensprung in den Möglichkeiten“ nennt Prof. Tobias Feuchtinger, Leiter der Pädiatrischen Hämatologie im Dr. von Hauner‘schen Kinderspital der LMU, den Einsatz gentechnologischer Therapien, mit welchen lebensbedrohliche Krankheiten behandelt werden können. Dies unterstreicht im Interview auch Prof. Selim Corbacioglu, pädiatrischer Hämatologe am Universitätsklinikum Regensburg, der mithilfe der Technologie CRISPR/Cas als erster weltweit an einer Patientin die Erbkrankheit ß-Thalassämie erfolgreich therapierte.

Dass diese und andere zukunftsträchtige Technologien so rasant große Therapieerfolge erzielen, wie an den mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 zu sehen ist, liegt an der jahrelang vorausgegangenen Forschung auf diesen Gebieten, meint Prof. Bettina Schöne-Seifert, Direktorin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Uni Münster.

In der Diskussion wie willkommen nun neuartige Therapien hierzulande seien, fordert Dr. Michael Wiggenhorn, CEO von Coriolis Pharma, dass die Translation aus der Forschung mit mehr Mut, schneller und zielgerichteter erfolgen solle. Auf die Publikumsfrage, ob die neuartigen aber auch sehr teuren Therapien möglicherweise nur den Reichen vorbehalten seien, widerspricht Prof. Stefan Engelhardt, Leiter des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie, TUM. In einem solidarischen Gesundheitssystem wie in Deutschland bestimme die Gesellschaft langfristig was Therapien kosten dürfen. Seiner Meinung nach werde es hier zu vernünftigen Lösungen kommen. Die Frage nach der Akzeptanz für neue Therapieverfahren, wird aus seiner Sicht durch die Schwere der Erkrankung bestimmt. Hier waren sich alle Studiogäste einig, dass in jedem Fall eine gute Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten und der Öffentlichkeit essenziell wichtig ist.

Um die Innovationen aus Deutschland auch global für Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen, wirbt Dr. Caroline Xu, Mitbegründerin und CEO von ViGeneron, für internationale Partnerschaften und wünscht sich für die Deutsche Forschung: „Just do it – aber gründlich!“

Die #4 Folge des FORUM Science & Health – live aus dem WERK1 ist auch noch im Nachgang unter: https://youtu.be/bNQJYo0RCy0 zu sehen.

Das war die #3 Folge: Rekordsummen für deutsche Biotechs: Strohfeuer oder neuer Trend?

Das war die #3 Folge: Rekordsummen für deutsche Biotechs: Strohfeuer oder neuer Trend?

Ruf nach Innovationsministerium - das war das #3 FORUM Science & Health

Investitionen in innovative Biotech-Unternehmen sollen nicht nur durch staatliche Förderungen erfolgen, konstatierte die Podiumsrunde, die bei der Folge #3 des FORUM Science & Health – live aus dem WERK1 am 2. Juli sehr rege zum Thema  „Rekordsummen für deutsche Biotechs: Strohfeuer oder neuer Trend?“ diskutierten.

Es sei durchaus genügend privates Kapital in Deutschland vorhanden, das durch den Abbau von bürokratischen Hürden und gezielte Incentivierungen in erfolgversprechende Innovationen in die medizinischen Biotechnologie gelenkt werden könnte, so die einheitliche Meinung.

Dr. Holger Reithinger, General Partner der VC Gesellschaft Forbion, berichtete dabei von überaus guten Renditen für die Investoren in seinen Fonds, die inzwischen in der 5. Generation aufgelegt wurden. Viele erfolgreiche Anleger, die allerdings nur zu einem extrem geringen Bruchteil aus Deutschland kämen, reinvestierten sogar die Erlöse gleich wieder.

Enno Spillner, CFO der evotec AG, ermunterte u.a. zu einem Blick ins Europäische Ausland, wo Forschungsaufwendungen ganz anders steuerlich geltend gemacht werden können als dies in Deutschland möglich ist.

Die Vertreterin des BMWi, Reg Dir’in Kathrin Wünnemann aus der Abteilung Mittelstandsfinanzierung, zeigte sich sehr offen für neue Instrumente in der späteren Wachstumsphase von Biotech-Unternehmen und wies auf erste Anstrengungen, wie z. B. den deutschen Zukunftsfonds, hin, der natürlich nicht auf die LifeScience-Branche beschränkt ist.

Ein sehr engagiertes Plädoyer mit detaillierten Einblicken in die Finanzierung von Biotech-Unternehmen hielt Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin vom Industrieverband BIO Deutschland. Sie wies wiederholt auf die langen Entwicklungszeiten medizinischer Produkte von 12 bis 15 Jahren hin, die in der Innovationslandschaft der Technologien eine Besonderheit darstellen. Um den Anforderungen dieser Branche gerecht zu werden, wurde sogar die Idee eines Innovationsministeriums geboren, das gerade die spezifischen Themen der Biotechnologie mit auf die Agenda heben könnte.

Die Gäste waren sich am Ende einig, dass die Beseitigung der zahlreichen Hürden bei der Wachstumsfinanzierung, auf die bereits seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich hingewiesen wird, nicht weitere 20 Jahre in Anspruch nehmen darf.

Die #3 Folge des FORUM Science & Health – live aus dem WERK1 ist auch noch im Nachgang zu sehen unter: https://youtu.be/dynMcWqMRJ0.  

Im BioM Podcast hierzu auch im Interview:
BioNTech Investor Michael Motschmann: Biotech-Boom durch Corona?

Das war die #2 Folge: Datenwüste - Datenschatz. Wo stehen wir in der digitalen Medizin

Das war die #2 Folge: Datenwüste - Datenschatz. Wo stehen wir in der digitalen Medizin

Digitale Transformation in der Gesundheitsforschung - das war das #2 FORUM Science & Health

Mit dem Thema „Datenwüste – Datenschatz. Wo stehen wir in der digitalen Medizin?“ der Folge #2 des FORUM Science & Health – live aus dem WERK1 hat BioM am 7. Mai den Nerv der Zeit getroffen.

Themen wie Impfregister oder Contact Tracing erfahren durch die Coronavirus-Pandemie brisante Aktualität. Wie sieht es mit der Generierung von Daten, der Weitergabe oder dem Schutz von Forschungsdaten aus?

Dieser und auch weiteren Fragen zur digitalen Transformation in der Gesundheitsforschung hat BioM die zweite Live-Talk-Veranstaltung gewidmet, die wieder professionell von Jeanne Turczynski moderiert wurde. Dabei waren ihr namhafte Expert:innen zugeschaltet:

Daten teilen  - aber wie?

Prof. Juliane Winkelmann, Direktorin Institut für Neurogenomik, Helmholtz Zentrum München möchte Datensilos vermeiden. Sie sieht das große Potential von Gesundheitsdaten erst, wenn diese geteilt werden. Diesbezüglich hat Prof. Dr. York Sure-Vetter, Direktor des jüngst gegründeten Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V., die Vision, dass Daten über verschiedene Studien hinweg zur Verfügung gestellt werden sollten und ein vertrauensvoller Umgang über sog. Datentreuhänder sichergestellt werden könnte. Als Industrievertreter erklärte Dr. Claus Lattrich, Head of Personalized Healthcare, Roche, das „Federated Learing“ als ein sehr gutes Modell in Bezug auf eine sichere Verwendung von Daten.

Dem ausführlich diskutierten und im Filmbeitrag mit Benjamin Adjei, stellv. Vorsitzender der bayerischen Datenschutzkommission, beleuchteten Aspekt des Datenschutzes setzte Dr. Franz Pfister, CEO des KI-Startups deepc, die Forderung nach Transparenz, Edukation und Kommunikation entgegen um von Anfang an ein Grundvertrauen bei Kunden und Patienten zu erzeugen.

Über 330 Teilnehmende verfolgten die Veranstaltung live und beteiligten sich rege mit interessanten Beiträgen im Chat, die im anschließenden Netzwerken noch mit den Referent:innen und weiteren Gästen diskutiert werden konnten.

#2 Folge verpasst? - Hier nochmals ansehen.

KI in der Medizin: Prof. Rückert im BioM Podcast
Mehr zum Thema Daten und KI in der Medizin hören Sie auch im BioM-Podcasts mit Prof. Daniel Rückert von der TU München.

Das war die #1 Folge: Tempo versus Sicherheit - Zulassung neuer Wirkstoffe.

Das war die #1 Folge: Tempo versus Sicherheit - Zulassung neuer Wirkstoffe.

Erforlgreicher Auftakt für das #1 FORUM Science & Health

Über 300 registrierte Teilnehmer:innen geben ein sehr positives Feedback zur ersten Folge dieser neuen Reihe im digitalen Format.

Die Moderatorin, Jeanne Turczynski, nahm am 12. Februar mit den Gästen im Studio Rückblick auf die äußerst schnelle Entwicklung der Corona-Impfstoffe und diskutierte, welche Lehren für die Branche aber auch gesellschaftlich gezogen werden können.

Tempo versus Sicherheit - Zulassung neuer Wirkstoffe.
Was sind die Lehren aus der Corona-Pandemie?

Das waren die Gäste im Studio:

  • Dr. Carsten Brockmeyer, CEO/Vorstand, Formycon

  • Dr. Ulrich Granzer, Granzer Regulatory Consulting & Services

  • Dr. Hella Kohlhof, CSO, Immunic Therapeutics

  • Dr. Katharina Theresa Paul, Senior Research Fellow, Universität Wien

Experten auf der Networkingplattform:

  • Dr. med. Edgar J. Fenzl, Managing Director bei FGK Clinical Research

  • Prof. Horst Domdey, Geschäftsführer bei der BioM und dem Cluster Biotechnologie Bayern

  • Dr. Ulrich Granzer stellte gleich vorweg zum Thema Sicherheit klar "Die neuen mRNA Impfstoffe sind vor Zulassung deutlich umfangreicher getestet worden als alle bisher zur Verfügung stehenden Vakzinierungen". und ergänzt noch: "Es war das Gesamtkonzept, das zur Schnelligkeit bei der Zulassung des mRNA-Impfstoffs von BioNTech geführt hat: Das rollierende Zulassungsverfahren sowie, dass alle Stellen stets involviert waren und jedes neue Ergebnis sofort bewertet wurde."
  • "Es geht eher um ein Vertrauensdefizit als um ein Wissensdefizit." Deshalb fordert Dr. Katharina T. Paul mehr Kommunikation von seitens Behörden, Wissenschaft und evtl. auch der Industrie zum Thema Impfung gegen COVID-19.
  • Dr. Carsten Brockmeyer gab Einblicke in die Entwicklung der eigenen Wirkstoffentwicklung und Bedeutung der Kooperationspartner: "Wir erwarten eine Zulassung für 2022 für unseren Wirkstoff, auch gegen Coronavirus Mutationen. Derzeit gibt es kein wirklich wirksames Medikament gegen COVID19". Er wünscht sich, dass gerade Politiker das enorme, sensationelle Potenzial in Deutschland erkennen und unterstützen aus Biotech-Unternehmen weltweit agierende Unternehmen zu machen.
  • Dr. Hella Kohlhof, CSO von Immunic fordert dieselbe finanzielle Förderung für Therapeutika wie für Impfstoffe gegen COVID19. Immunic hat mit IMU-838 einen virushemmenden Wirkstoff in der Pipeline. Und schließt mit dem Wunsch, dass die Zusammenarbeit mit den Universitäten auch weiterhin so gut läuft wie derzeit, gerade was die Erstellung von Verträgen betrifft. "Wir waren hier ein bisschen pragmatischer".

 

#1 Folge verpasst? - Hier nochmals ansehen.



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