Donnerstag, 06.07.2017

8:00 Uhr
Registrierung und Kaffee
9:00 Uhr
Begrüßung und Zusammenfassung des 1. Tages
Dr. Georg Kääb, BioM Biotech Cluster Development GmbH
9:20 Uhr
Kleiner Saal
DAS SYSTEM MENSCH - AUFBRUCH IN EIN NEUES DENKEN (II)
Impulsvorträge: Gehirn & Genetik


Genetik des Schlaganfalls
Prof. Dr. med. Martin Dichgans, Klinikum der Universität München

Biomarker geleitete Depressionstherapie – Der Anfang ist gemacht
Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Florian Holsboer, HMNC Brain Health GmbH

Humane induzierte pluripotente Stammzellen: ein Fenster in die Pathogenese von ZNS Erkrankungen >>
Prof. Dr. med. Jürgen Winkler, Universitätsklinikum Erlangen

Translationale Genomik von seltenen und häufigen neurologischen Erkrankungen
Prof. Dr. Juliane Winkelmann, Helmholtz Zentrum München

Moderation:
Prof. Dr. Theo Dingermann, Goethe-Universität Frankfurt
 
Kaffepause und Übergang zu den Sessions
11:00 Uhr
INTERAKTION, NETZWERKEN, QUERDENKEN UND VISIONEN (II)
Säulensaal
CHAT-Room:
Die Rolle von RNA in Therapie und Diagnostik

MicroRNA Therapeutics: Targeting the Genomic Dark Matter in Human Disease >>

Prof. Dr. Ekkehard Leberer, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Stabilized non-immunogenic messenger RNA (SNIM® RNA) for transcript therapy >>
PD Dr. Carsten Rudolph, ethris GmbH

Gibt es Regeneration in der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)?
Biomarker- und Antisense-Therapie-Entwicklung im Rahmen von GO-Bio

Prof. Dr. Ulrich Bogdahn, Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Regensburg

Ein neues Institut für RNA-basierte Infektionsforschung >>
Prof. Dr. Jörg Vogel, Universität Würzburg

Moderation: Prof. Dr. Horst Domdey, BioM Biotech Cluster Development GmbH
Tenne
Marktplatz der Innovationen und Visionen:
Neue Netzwerke für Innovationen


FORips - iPS-Technologie und -Forschung
Prof. Dr. med. Jürgen Winkler, Molekular-Neurologische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen

e:Med – das Netzwerk der Systemmedizin >>
Dr. Silke Argo, e:Med Heidelberg

Pilotprojekt Digitale Gesundheitsdaten – Fluch oder Segen für die Zukunft >>
Peter Heinrich, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

BRoTHER - Digitale Vernetzung von Biobanken >>
PD Dr. Christoph Brochhausen-Delius, Universität Regensburg

Aktivitäten am Fraunhofer Translationszentrum Würzburg
"Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen" >>

Dr. Maria Steinke, Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB)

Moderation: Dr. Gerhard Frank, Innovations- und Gründerzentrum Würzburg
Kleiner Saal
KMU-Track:
Biotech-Geschäftsmodelle mit Perspektive

Medizinische Biotechnologie in Deutschland und neue biopharmazeutische Therapiekonzepte in der Onkologie >>
Dr. Frank Mathias und Dr. Sabine Sydow, vfa bio

Neue Ansatzpunkte zur Entwicklung immun-onkologischer Medikamente >>
Dr. Elmar Maier, iOmx Therapeutics GmbH

Making the virtual business model work – a serial entrepreneur’s perspective >>
Dr. Michael Schaeffer, CRELUX GmbH – a WuXi AppTec company

Evotec BRIDGE - Translating science into drug discovery projects for pharma and foundations >>
Dr. Dirk Ullmann, Evotec Munich GmbH

Patienten-individuelle T Zelltherapie - ein vielversprechender Ansatz in der Krebstherapie? >>
Dr. Olav Zilian, Medigene AG

Moderation: Sandra Wirsching, BIOCOM AG
12:30 Uhr
Mittagspause
13:45 Uhr
WRAP UP
Zusammenfassung der vorherigen interaktiven Sessions
14:00 Uhr
Kleiner Saal
DAS SYSTEM MENSCH - AUFBRUCH IN EIN NEUES DENKEN (III)
Impulsvorträge: Prävention & Altern


Wie kann Ernährung das System Mensch gesund erhalten?
Prof. Dr. Hans Hauner, TUM Fakultät für Medizin, Klinikum rechts der Isar

Umwelt-Mensch-Interaktionen verstehen um nachhaltige Gesundheit zu schaffen >>
Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Klinikum Augsburg

Das Darm-Mikrobiom: Unser „externes Organ“ als neuer Hoffnungsträger für Diagnostik und Therapie >>
Prof. Dr. med. Matthias Willmann, Universität Tübingen

Personalisierte Medizin der Zukunft: Ist die Diabetes-Epidemie noch zu stoppen? >>
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Matthias H. Tschöp, Helmholtz Zentrum München

Moderation: Christine Röger, Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)
15:30 Uhr
Abschluss Keynote:
The future of health is cognitive
William Kassler, IBM - Watson Health Perspectives
16:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Prof. Dr. Horst Domdey

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BioM Biotech Cluster Development GmbH

Geschäftsführer der BioM Biotech Cluster Development GmbH sowie der BioM AG, Martinsried. Sprecher des "Cluster Biotechnologie Bayern" im Auftrag der bayerischen Staatsregierung. Sprecher des Münchner Spitzenclusters "m4 - Personalisierte Medizin und zielgerichtete Therapien".

Prof. Dr. Jules A. Hoffmann

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Nobelpreisträger 2011
Universität Straßburg

Jules Hoffmann is Professor at the University of Strasbourg and Senior Researcher at CNRS. He dedicated his work to the study of the genetic and molecular mechanisms responsible for innate immunity in insects. The work of Hoffmann and associates work has provided new insights into the defense mechanisms that organisms, from the most primitive up to humans, employ against infectious agents.
With Bruce A. Beutler and Ralph M. Steinman, Hoffmann was awarded the Nobel Prize for Medicine in 2011.

Prof. Dr. med. Hermann Einsele

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Universitätsklinikum Würzburg

Hermann Einsele ist Professor für Innere Medizin und seit 2004 Direktor der Abteilung für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Würzburg. Von 2011-2015 war Hermann Einsele Vize-Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg, seit 2015 ist er Vizepräsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Prof. Einsele ist Experte auf dem Gebiet des Multiplen Myeloms, der Stammzelltransplantation und der Adoptivimmunotherapie bei hämatologischen und onkologischen Patienten.

Prof. Dr. Jochen Maas

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Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Prof. Dr. Jochen Maas ist Leiter des deutschen Forschungs- und Entwicklungsstandorts von Sanofi und Mitglied des globalen Lenkungskreises. Der Tierarzt und Biologe ist seit 25 Jahren in verschiedenen Funktionen im Bereich der Pharmaforschung bei Sanofi und allen Vorgängerfirmen tätig und lehrt Pharmakologie und Pharmakokinetik an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Weiterhin ist er als Vizepräsident des Houses of Pharma and Healthcare und in verschiedenen Kuratorien und Stiftungen engagiert.

Florian Fischer Fabian

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Journalist, Bayerischer Rundfunk

Florian Fischer Fabian lernte den Beruf des Journalisten von der Pike auf. Sein Volontariat absolvierte er beim ‚Garmisch-Partenkirchner Tagblatt‘ und beim ‚Münchner Merkur‘. Als Autor schrieb er später für zahlreiche Illustrierte, Programmzeitschriften und Tageszeitungen.

Seit 1984 steht der gebürtige Berliner vor der Kamera. Er moderierte Nachrichtensendungen, Magazine und Talkshows auf SAT1, n-tv, ProSieben und Premiere. Zurzeit arbeitet er als Anchorman der Sendung ‚Rundschau Magazin‘ beim Bayerischen Fernsehen.

Prof. Dr. med. Stefan Endres

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Medizinische Klinik und Poliklinik IV,
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Direktor der Abteilung für Klinische Pharmakologie, Klinikum der Ludwig-Maxilians-Universität München, ist Internist, Gastroenterologe und Klinischer Pharmakologe. Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten ist die Immuntherapie von Tumoren. Prof. Endres hat seine naturwissenschaftliche Ausbildung am College der Harvard Universität (B.A. 1980) und seine Medizinische Ausbildung an der LMU erhalten. Prof. Endres ist aktuell Sprecher zweier immunonkologischer Forschungsverbünde: i-Target und Immutrain.

Prof. Dr. med. Martin Dichgans

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Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung,
Klinikum der Universität München

Professor Dichgans ist Gründungsdirektor des Instituts für Schlaganfall- und Demenzforschung und Leiter des Interdisziplinären Schlaganfallzentrums am Klinikum der Universität München. Er hat dort den Stiftungslehrstuhl für Schlaganfall- und Demenzforschung inne. Prof. Dichgans ist 1. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und im Vorstand der European Stroke Organisation (ESO).

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Florian Holsboer

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HMNC Brain Health GmbH

Florian Holsboer absolvierte nach Abschluss seines Studiums in Chemie und Medizin (mit Dissertation), eine Weiterbildung zum Facharzt für Nervenheilkunde an der Universität Mainz. Er habilitierte 1984, wurde 1987 auf den Lehrstuhl für Psychiatrie nach Freiburg und 1989 zum Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München berufen. Im Juli 2014 entschied er sich, dass Max-Planck-Institut zu verlassen und den Vorsitz der Geschäftsführung des Pharmaunternehmens HMNC Brain Health zu übernehmen. Diese Firma entwickelt Labortests zur Verbesserung der Depressionstherapie.

Prof. Dr. med. Jürgen Winkler

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Molekular-Neurologische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen

Jürgen Winkler ist Extraordinarius und Leiter der selbständigen Abteilung für Molekulare Neurologie sowie der Bewegungsambulanz am Universitätsklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind neurodegenerative Erkrankungen und die Biologie von Stammzellen zur Modellierung dieser Erkrankungen. Die bisherigen Projekte werden im Rahmen des BMBF’s sowie des Bayerischen Forschungsverbundes für humane induzierte pluripotente Stammzellen ForIPS gefördert.

Prof. Dr. Theo Dingermann

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Goethe-Universität Frankfurt

Prof. Dr. Theo Dingermann ist Pharmazeut, Biochemiker und Molekularbiologe. Er war bis 2013 Inhaber der C4-Professur für Pharmazeutische Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt und ist seit 2013 Seniorprofessor an dieser Universität. Von 1998 bis 2000 war er Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main und von 2000 bis 2004 Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG).

Dr. Frank Mathias

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vfa bio

Dr. Frank Mathias ist CEO der Rentschler SE und Vorsitzender von vfa bio. Zuvor war er Vorstandsvorsitzender der Medigene AG und Geschäftsführer der Amgen Deutschland GmbH sowie der Servier Deutschland GmbH. Mathias studierte Pharmazie an der Universität Paris.

Dr. Sabine Sydow

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vfa bio

Dr. Sabine Sydow ist Leiterin von vfa bio, der Interessengruppe Biotechnologie im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Zuvor war sie in verschiedenen Positionen bei der Schering AG tätig. Sydow studierte Biologie an den Universitäten in Braunschweig und Göttingen.

Sandra Wirsching

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BIOCOM AG

Sandra Wirsching, studierte Politikwissenschaftlerin und Diplom-Journalistin, ist seit 2005 bei der BIOCOM AG als Redaktionsleiterin tätig. Seit 30 Jahren ist BIOCOM ein auf die Life Sciences spezialisierter Informationsdienstleister. Sandra Wirsching verantwortet hier u.a. diverse Kommunikationsaufträge für das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Bereich Finanzmarktstudien. Zuvor hat Sandra Wirsching für mehrere Tageszeitungen in Deutschland gearbeitet. Im Jahr 2003 wurde sie mit dem HEUREKA-Journalistenpreis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.

Prof. Dr. med. Matthias Willmann

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Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Tübingen

Prof. Dr. Matthias Willmann ist Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Bereichsleiter Infektionsserologie und Stellvertretender Krankenhaushygieniker. Prof. Willmann ist seit 2011 Assistenzarzt und Arbeitsgruppenleiter am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene in Tübingen. Mit seiner klinisch-epidemiologischen Expertise hat er Forschungsprojekte zu klinisch relevanten Themen der Krankenhaushygiene mit modernsten Methoden der Epidemiologie und Genomik aufgebaut. Während seines Studiums der Humanmedizin promovierte er 2008 am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

Prof. Dr. Günther Wess

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Helmholtz Zentrum München

Nach Studium und Promotion im Fachbereich Chemie und im Anschluss an eine mehrjährige Forschungstätigkeit übte Günther Wess verschiedene globale Managementfunktionen in leitender Position in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung aus. Zusätzlich folgte nach seiner Habilitation an der Universität Mainz eine Honorarprofessur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und später an der Technischen Universität München.

Seit dem Jahr 2005 ist Günther Wess Executive Scientific Director und CEO des Helmholtz Zentrums München. Zudem war er von 2013 – 2016 Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Verantwortlicher für die Koordination des Forschungsbereichs Gesundheit.

Bayerische Staatsministerin Ilse Aigner

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Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Ilse Aigner ist seit Oktober 2013 Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin.
https://www.stmwi.bayern.de/ministerium/politische-spitze/staatsministerin/

Dr. Christian Itin

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Autolus Limited

Christian Itin ist Biotechunternehmer mit einem Fokus auf innovativen Krebstherapien. Zur Zeit leitet er Autolus in London als CEO und Chairman und arbeitet bei Kymab, Cambridge und Kuros Biosciences in Zürich als Direktor mit. Mit München verbindet Herr Itin seine Zeit als CEO und Vorstandsmitglied von Micromet. Ein Unternehmen, das in München gestartet hatte, über die Zeit ein amerikanisches börsen-notiertes Unternehmen und 2012 von Amgen aquiriert wurde.

Heute ist das Unternehmen eine Forschungsabteilung innerhalb von Amgen. Micromet war ein Pionier im Feld der Immun-Onkologie basierend auf Arbeiten, die am Insititut für Immunologie in München ihren Anfang nahmen. Herr Itin ist promovierter Zellbiologe mit Stationen an der Universität Basel und der Stanford University.

Prof. Andreas Ladurner

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Ludwigs-Maximilians-Universität München, Medizinische Fakultät

Professor Andreas Ladurner leitet den Lehrstuhl für Physiologische Chemie an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er studierte Biochemie in England und promovierte als Chemiker an der Universität Cambridge. Nach Forschungsaufenthalten in Kalifornien, New York und am Europäischen Molekularbiologielabor in Heidelberg, forscht er seit 2010 am Biomedizinischen Centrum der LMU zum Thema der Genregulation und Epigenetik.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Torsten Haferlach

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MLL Münchner Leukämie Labor GmbH

Prof. Dr. med. Dr. phil. Torsten Haferlach hat Medizin und Germanistik in Kiel studiert, in Kiel habilitierte er sich im Bereich Hämatologie schon mit dem Schwerpunkt Leukämiediagnostik. Als Oberarzt an den Universitätskliniken Kiel, Göttingen und München-Großhadern hat er neben der Patientenversorgung diesen Forschungsschwerpunkt vorangetrieben.

Seit 2005 leitet er mit zwei Kollegen die MHP Münchner Hämatologiepraxis und das MLL Münchner Leukämielabor zur Diagnostik, Beratung und Therapie von Leukämie- und Lymphompatienten. Das MLL Münchner Leukämielabor fungiert als bundesweites Einsendungslabor. Das Team im MLL hat weitere Schwerpunkte in der Entwicklung neuer diagnostischer Methoden und ist darüber hinaus eine sehr aktive Forschungsinstitution.

Dr. Hanns-Georg Klein

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Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsdiagnostik (MVZ)

Dr. med. Hanns-Georg Klein ist Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Medizinische Genetik. Nach Medizinstudium und Promotion in Erlangen folgten 1986 Post-doc-Tätigkeiten am Physiologischen Institut der LMU München und am National Heart, Lung and Blood Institute, Bethesda (USA). Nach 5-jähriger Forschungstätigkeit am Institut für Klinische Chemie der LMU verließ Dr. Klein 1998 die Universität und gründete das Labor für Medizinische Genetik Dr. Klein (heute MVZ Martinsried).
Er ist Autor und Co-Autor von mehr als 100 Publikationen, Mitglied im Vorstand der AG Reproduktionsgenetik der DGRM, des m4-Vereins „Personalisierte Medizin“ und des wissenschaftlichen Beirats der MarfanHilfe e.V.und leitet die AG Genomics der DGKL.

Prof. Percy A. Knolle

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Klinikum rechts der Isar, TU München

Prof. Knolle studierte Human-Medizin an den Universitäten in Frankfurt, Birmingham, Straßburg und Genf. Nach einem dreijährigen Forschungsaufenthalt am Deutschen Krebsforschungszentrum und einer Postdoktoranden-Zeit in bei der BASF Bioresearch Corporation in Cambrigde, Boston, absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hepatologie.

1997 wechselte er als Gruppenleiter ans Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg und wurde von dort als Gründungsdirektor das Institut für Molekulare Medizin an die Universität Bonn berufen. Seit 2014 ist er als Leiter des Instituts für Molekulare Immunologie und Experimentelle Onkologie am Universitätsklinikum rechts der Isar der Technischen Universität München tätig.

Prof. Juliane Winkelmann

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Helmholtz Zentrum München

Professor Juliane Winkelmann ist Direktorin des Instituts für Neurogenomik am Helmholtz Zentrum München und hat den Lehrstuhl für Neurogenetik an der Technischen Universität München inne. Davor war sie Professorin für Neurowissenschaften an der Stanford Universität in Kalifornien, USA. Sie ist Fachärztin für Neurologie und Humangenetik und absolvierte ihre Ausbildung am Klinikum Großhadern und Max-Planck Institut für Psychiatrie. Dort leitete sie eine Arbeitsgruppe und forschte über komplex-genetische Erkrankungen.

Sie ist für ihre Forschungsarbeiten zur Genomforschung u.a. mit internationalen Auszeichnungen wie dem Outstanding Scientific Achievement Award der American Sleep Research Society und einem Science Award der American Academy of Neurology ausgezeichnet worden.

Dr. Elmar Maier

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iOmx Therapeutics GmbH

Dr. Elmar Maier ist Mitgründer und Vorstand für Geschäftsentwicklung bei der iOmx Therapeutics AG. Von 2008-2016 hat er freiberuflich diverse Biotech-Unternehmen in Strategie und Unternehmensentwicklung beraten und für seine Kunden mehrere große Kooperationen erfolgreich verhandelt. Davor war er Mitgründer und elf Jahre im Vorstand der GPC Biotech AG u.a. im Bereich Geschäftsentwicklung tätig. Dr. Maier ist promovierter Chemiker und hat von 1991-1997 am Krebsforschungszentrum ICRF in London und am MPI für Molekulare Genetik in Berlin wissenschaftlich gearbeitet.

Dr. Dirk Ullmann

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Evotec Munich GmbH

Dr. Dirk Ullmann verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Wirkstoffforschung und im kollaborativen Geschäft. In seiner Rolle als Executive Vice President Lead Discovery verantwortet er Strategie und operatives Geschäft auf den Gebieten strukturbasiertes Design, Hochdurchsatz-Screening, Biophysik, Reagenzproduktion und Proteomik. Bevor er 2011 zu Evotec wechselte, war er nach 11 Jahren bei Evotec als Chief Scientific Officer bei Proteros in München tätig. Dirk Ullmann promovierte in Chemie und Biochemie an der Universität Leipzig über Protease-katalysierten Peptidsynthese und forschte als Post-Doc an der Brandeis University, Waltham MA (USA).

Dr. Olav Zilian

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Medigene AG

Als Senior Vice President für Corporate Development ist Dr. Dr. Olav Zilian verantwortlich für die Entwicklung der Unternehmensstrategie der Medigene AG. Vor seiner Tätigkeit bei Medigene war er 11 Jahre als Senior Analyst bei der Helvea SA, einer Schweizer Tochtergesellschaft der Baader Bank für europäische Healthcare-Unternehmen verantwortlich und arbeitete zuvor unter anderem für Genentech Inc., San Francisco. Dr. Zilian studierte Humanmedizin und promovierte an der Universität Basel und an der Universität Zürich in Molekularbiologie und hat einen MBA-Abschluss.

Prof. Dr. med. Thomas Meitinger

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Helmholtz Zentrum München

Prof. Dr. med. Thomas Meitinger ist seit 2001 Direktor am Institut für Humangenetik, sowohl am Helmholtz Zentrum München als auch am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Diagnostik seltener Erkrankungen und die Analyse multifaktorieller Erkrankungen mit Hilfe von Assoziationsstudien. Thomas Meitinger ist Mitglied des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung. Er fungiert als einer der Koordinatoren der Next-Generation-Sequenzierungsplattform am Helmholtz Zentrum München.

Peter Heinrich

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Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Nach Gründung des StMGP 2013 zuständig für Zukunftsfragen und besondere Einzelprojekte. Davor Referatsleiter der Bayerischen Energieagentur (2011-2013) und der Bayer. Staatskanzlei für den Wissenschaftlich-Technischen Beirat bzw. den Zukunftsrat der Bayer. Staatsregierung (1989-2011, Forschung, Wissenschaft, Innovationen).

Dr. Maria Steinke

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Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

Maria Steinke ist Diplom-Biologin und als Gruppenleiterin am Fraunhofer Translationszentrum »Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen« tätig. Mit ihrem Team generiert sie komplexe, dreidimensionale Gewebemodelle der humanen Atemwege. Diese setzt sie beispielsweise für Infektionsstudien mit dem Keuchhustenerreger Bordetella pertussis oder zur Erforschung neuer Therapiekonzepte für seltene Erkrankungen ein.

Prof. Dr. Ulrich Bogdahn

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Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Regensburg

 

Prof. Dr. Ekkehard Leberer

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Senior Director of R&D Alliance Management, Sanofi
Scientific Managing Director of COMPACT Consortium, Innovative Medicines Initiative

Prof. Ekkehard Leberer hat an der Universität Konstanz in der Biochemie promoviert (1986) und sich dort zum Professor für Biochemie habilitiert (1992). Nach einem Forschungsaufenthalt am Banting and Best Institute in Toronto (1986-1989) folgte eine Tätigkeit als Forschungsleiter am Biotechnology Research Institute des National Research Council of Canada in Montreal.

Seit 1998 ist er in verschiedenen Führungspositionen in der Medikamentenentwicklung in Sanofi und dessen Vorgängerorganisationen (Hoechst Marion Roussel, Aventis, Sanofi-Aventis) tätig. Seine Forschung hat sich vor allem auf die molekularen Mechanismen der Signalübertragung fokussiert. Er ist Co-Autor von mehr als 60 Publikationen in angesehenen Zeitschriften wie Nature und Science.

PD Dr. Carsten Rudolph

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ethris GmbH

Carsten Rudolph, CEO and president, pharmacist by training, received his PhD from the Department of Pharmacy of the FU Berlin. Since 2003 he is group leader at the Dr. von Haunerschen Kinderspital of the Ludwig Maximilians University, Munich. He is lead inventor of the SNIM® RNA-Technology and co-inventor of numerous drug delivery patent applications.

Carsten Rudolph received his post-doctoral lecture qualification at the Department of Pharmacy, FU Berlin in 2009. In 2005 Carsten Rudolph received the prestigious BioFuture Award of the BMBF which is the highest endowed young investigator award in Germany. He is supervising numerous research projects in the field of molecular medicine and gene therapy with a research focus on pulmonary diseases

Prof. Dr. Jörg Vogel

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Universität Würzburg

Jörg Vogel studierte Biochemie an der Humboldt-Universität in Berlin und am Imperial College in London. Auf seine Promotion (1999) folgten Forschungsaufenthalte in Schweden und Israel, bevor er 2004 nach Berlin zurückkehrte und die Leitung der Forschungsgruppe RNA-Biologie am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie übernahm. 2009 wechselte er als Direktor des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie an die Universität Würzburg. Seit Mai 2017 ist er zudem Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung.

Vogel ist gewähltes Mitglied der Europäischen Molekularbiologie-Organisation EMBO, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie der Amerikanischen und auch der Europäischen Akademie für Mikrobiologie. 2017 erhielt für seine Arbeiten auf dem Gebiet der RNA Biologie den Leibniz-Preis der DFG.

Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann

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Klinikum Augsburg

Frau Traidl-Hoffmann ist Geschäftsführende Direktorin am Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T), Direktorin am Institut für Umweltmedizin des Helmholtz Zentrum München, Chefärztin der Ambulanz für Umweltmedizin am Klinikum Augsburg und Direktorin des Lehrstuhls für Umweltmedizin an der TU München.

Ihre Forschungsexpertise und -interessen liegen auf den molekularen Mechanismen des Umwelteinflusses auf die menschliche Gesundheit und Krankheit, auf chronisch-entzündliche Hautkrankheiten sowie auf den Klimawandel und seine Folgen.

Frau Traidl-Hoffmann hat an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Dermato-Genetik promoviert und sich in Dermatologie und Venerologie habilitiert.

Prof. Dr. Hans Hauner

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TUM Fakultät für Medizin, Klinikum rechts der Isar

Prof. Hauner (*1955) ist seit 2003 Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin mit Standorten am TUM-Klinikum rechts der Isar und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen auf der Erforschung von ernährungsmitbedingten chronischen Krankheiten wie Adipositas und Typ 2 Diabetes. Darüber hinaus beschäftigt er sich intensiv mit Ernährung in der Schwangerschaft und fötaler Programmierung, funktioneller Genomik von Risikogenen für Adipositas und Typ 2 Diabetes sowie der Entwicklung neuer Ernährungskonzepte.

Prof. Hauner studierte Humanmedizin an der Universität Regensburg und der TU München. Nach seiner wissenschaftlichen Ausbildung am Lehrstuhl für Biochemie, Mikrobiologie und Genetik der Universität Regensburg verfolgte er an der Universität Ulm eine klinische Weiterbildung zum Internisten mit dem Schwerpunkt Endokrinologie/Diabetologie. Anschließend war er als leitender Oberarzt in der Klinischen Abteilung des Deutschen Diabetes Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. 2003 wurde er auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Ernährungsmedizin an der TUM berufen. Prof. Hauner ist Mitglied der Leopoldina (seit 2003) und Sprecher des vom BMBF geförderten Kompetenznetzes Adipositas (seit 2008).

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Matthias H. Tschöp

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Helmholtz Zentrum München

Professor Matthias Tschöp ist wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz Diabetes Zentrums und Gründer und Direktor für Biomedizin des Helmholtz Pionier Campus am Helmholtz Zentrum München. Zudem ist er Alexander-von-Humboldt Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Stoffwechselerkrankungen an der Technischen Universität München. Cincinnati, USA. 2013 wurde er in die Nationale Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) gewählt.

Matthias Tschöp promovierte an der medizinischen Fakultät der LMU. Er ist Mediziner und Forscher auf dem Gebiet der Diabetes- und Adipositasforschung. Für seine Forschungsarbeiten wurde er u.a. mit dem Outstanding Innovation Award der Endocrine Society und dem Familie Hansen Preis der Bayer Stiftungen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Heribert Schunkert

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Deutsches Herzzentrum München

Prof. Dr. Heribert Schunkert ist Ärztlicher Direktor und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Deutschen Herzzentrums München, Klinik der Technischen Universität München. Er habilitierte an der Universität Regensburg im Bereich der Inneren Medizin. In den Folgejahren war er unter anderem an der Harvard Medical School in Boston im Herzkatheterlabor tätig. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Molekularbiologie und Genetik von Herzerkrankungen.

Folgende Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen hielt er inne: Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, European Society of Cardiology, British Heart Foundation, Nederlandse Hartstichting, Deutsche Stiftung für Herzforschung, Novartis Stiftung, Gutachter für das New England Journal of Medicine, Nature, Nature Genetics, Circulation, European Heart Journal u. a.

Dr. Christian Itin

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Autolus Limited

Christian Itin ist Biotechunternehmer mit einem Fokus auf innovativen Krebstherapien. Zur Zeit leitet er Autolus in London als CEO und Chairman und arbeitet bei Kymab, Cambridge und Kuros Biosciences in Zürich als Direktor mit. Mit München verbindet Herr Itin seine Zeit als CEO und Vorstandsmitglied von Micromet. Ein Unternehmen, das in München gestartet hatte, über die Zeit ein amerikanisches börsen-notiertes Unternehmen und 2012 von Amgen aquiriert wurde.

Heute ist das Unternehmen eine Forschungsabteilung innerhalb von Amgen. Micromet war ein Pionier im Feld der Immun-Onkologie basierend auf Arbeiten, die am Insititut für Immunologie in München ihren Anfang nahmen. Herr Itin ist promovierter Zellbiologe mit Stationen an der Universität Basel und der Stanford University.

Prof. Percy A. Knolle

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Klinikum rechts der Isar, TU München

Prof. Knolle studierte Human-Medizin an den Universitäten in Frankfurt, Birmingham, Straßburg und Genf. Nach einem dreijährigen Forschungsaufenthalt am Deutschen Krebsforschungszentrum und einer Postdoktoranden-Zeit in bei der BASF Bioresearch Corporation in Cambrigde, Boston, absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hepatologie.

1997 wechselte er als Gruppenleiter ans Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg und wurde von dort als Gründungsdirektor das Institut für Molekulare Medizin an die Universität Bonn berufen. Seit 2014 ist er als Leiter des Instituts für Molekulare Immunologie und Experimentelle Onkologie am Universitätsklinikum rechts der Isar der Technischen Universität München tätig.

Dr. Therese Koal

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BIOCRATES Life Science AG

Dr. Therese Koal leitet seit 10 Jahren als Leiterin der Forschung und Entwicklung bei der Biocrates die Metabolomik-Kit-Entwicklung. Als promovierte Chemikerin und Fachchemikerin für Toxikologie besitzt sie mehr als 15 Jahre Erfahrungen in leitenden F&E Funktionen.

Prof. Dr. rer. nat. et med. habil. Stefanie J. Klug, MPH

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Lehrstuhl für Epidemiologie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften, Technische Universität München

Prof. Klug promovierte 1997 am Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Anschließend studierte sie Public Health und Epidemiologie an der LMU. Nach Forschungsaufenthalten an der International Agency for Research on Cancer (IARC) in Lyon, Frankreich, und an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, habilitierte sie 2008 an der Universitätsmedizin Mainz. Im Jahr 2010 wurde sie auf die Professur für Tumorepidemiologie am Universitäts KrebsCentrum des Universitätsklinikums der TU Dresden berufen. Im Juli 2016 übernahm sie den neu gegründeten Lehrstuhl für Epidemiologie an der Technischen Universität München (TUM).

Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Klug ist die Prävention von chronischen Krankheiten. Hierbei forscht sie insbesondere im Bereich der Krebsepidemiologie, der Sekundärdatenanalysen, der epidemiologischen und statistischen Methoden, der molekularen Epidemiologie sowie der Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV).

Dr. Peter Neubeck

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ExB Labs GmbH

Dr. Peter Neubeck ist Chief Medical Officer und geschäftsführender Gesellschafter von ExB Health. Er ist in Deutschland und USA ausgebildeter Mediziner und hatte nach Erfahrung bei McKinsey & Company und im globalen Projektmanagement bei Novartis seit 2008 mehrere Führungsrollen bei der TVM-Capital und deren Portfolio-Unternehmen inne.

Chantal Herberz

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Portabiles HTC GmbH

Chantal Alexandra Herberz, M.A., engagiert sich seit gut 5 Jahren als Produktmanagerin im Umfeld von medizinischer Gang- und Bewegungsanalyse. Portabiles HealthCare Technologies GmbH ist ein junges Start-Up Unternehmen, dessen Gründung aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit Partnern aus Medizin und Technik hervorging. Gemeinsam entwickelt das interdisziplinäre Team ein mobiles Sensorsystem zur Ganganalyse und telemedizinischen Versorgung von Patienten mit Bewegungserkrankungen.

PD Dr. Christoph Brochhausen-Delius

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Universität Regensburg

Herr PD Dr. Christoph Brochhausen-Delius ist stellvertretender Direktor des Institutes für Pathologie der Universität Regensburg, Leiter des zentralen Labors für Elektronenmikroskopie und Leiter der Gewebebank der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Tissue Engineering und Regenerative Medizin sowie Strategien für ein modernes Biobanking. In diesem Zusammenhang ist Herr Dr. Brochhausen-Delius Mitglied im Normierungsgremium für Biobanken und Bioressourcen des DIN. Seine Forschungsarbeiten wurden wiederholt mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter die Auszeichnung als Ort im Land der Ideen (2012) und der Ars legendi Preis des Deutschen Medizinischen Fakultätentages (2015).
Nach dem Studium der Medizin und Anthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Université Louis Pasteur Strasbourg baute er eine Forschungsstelle für klinische Forschung an der Philipps Universität Marburg auf, bevor er nach Mainz wechselte, wo er sich für das Fach Pathologie habilitierte. Kürzere Forschungsaufenthalte führen Herrn Brochhausen-Delius immer wieder in die Schweiz und in die USA.

Dr. Alessandra Pasquarella

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BioM Biotech Cluster Development GmbH

Seit Oktober 2016 ist Dr. Pasquarella als Projektleiter bei der BioM Biotech Cluster Development GmbH tätig. Hier koordiniert sie Treffen, Aktivitäten und Initiativen zur Förderung der Entwicklung vom ImmPact, ein neues regionales Immuntherapie-Konsortium bestehend aus 11 Partnerfirmen, die in den Bereichen Immuno-Onkologie, Immuntherapie und Immun-Intervention arbeiten.

Dr. Alessandra Pasquarella besuchte von Oktober 2003 bis Juli 2008 die Universität von Siena, wo sie ihren Master-Abschluss in Molekularbiologie erhielt. In diesen Jahren entwickelte sie ein starkes Interesse an Tumorbiologie, Immunologie und Epigenetik; Themen, die auch das Hauptthema der Masterarbeit waren. Um das im Hochschulstudium erworbene Wissen fortzusetzen und zu vertiefen, zog sie nach München, wo sie als Doktorandin in einem Laboratorium arbeitete, das sich auf die Untersuchung des molekularen Mechanismus der Leukämie konzentrierte.

Ein Jahr später hat sie bei einem anderen Labor ein neues Doktorandenprojekt begonnen, um zu untersuchen, wie repressive Chromatinfunktionen die frühe und späte hämatopoetische Entwicklung kontrollieren. Ziel des Projekts war die Immunphänotypisierung an mehreren Mausmodellen mit fehlenden wichtigen Enzymen (Histon-Methyltransferasen), die das Chromatin in einem repressiven Status halten, sowie die Untersuchung der molekularen Wege, die zum Phänotyp führten.

Dr. Thomas Diefenthal

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BioPark Regensburg GmbH

Dr. Thomas Diefenthal, Jahrgang 1960, studierte von 1980 bis 1984 Biologie mit Schwerpunkt Genetik an der Universität zu Köln und arbeitete für seine Diplomarbeit (1985-1986) auf dem Gebiet der Krebsgene. Von 1986-1989 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln in der Abteilung von Prof. Schell tätig und promovierte 1988 zum Thema regulatorische Gene im Mais.

1990 trat er in die Forschungsgruppe des Lebensmittelunternehmens Weissheimer Malz ein.

Ende 1994 gründete er mit einem Kollegen die Maltagen Forschung GmbH und war bis 1999 deren geschäftsführender Gesellschafter. Die Firma entwickelt in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Partner ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von pharmazeutischen Produkten aus gentechnisch veränderten Pflanzen.

Im April 1999 übernahm Herr Dr. Diefenthal die Geschäftsführung der BioPark Regensburg GmbH. In dieser Funktion baute er das Innovations- und Gründerzentrums für Biotechnologie in Regensburg auf dem Gelände der Universität in drei Bauabschnitten 2001, 2006 und 2011 für insgesamt 42 Mio.€ auf.

Darüber hinaus koordiniert Dr. Diefenthal den Biotechnologiecluster BioRegio Regensburg.

Dr. Diefenthal ist Jury- und Coach-Mitglied im Businessplan-Wettbewerb Nordbayern und als Betreuungsinvestor für die Region Oberpfalz tätig.

Dr. Gerhard Frank

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Innovations- und Gründerzentrum Würzburg

Gerhard Frank ist promovierter Biologe und arbeitet seit 2012 als Projektleiter und Gründungsberater am Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Würzburg. Aus seinen vorherigen beruflichen Stationen hat er umfangreiche Berufserfahrung in den Bereichen Patente, Technologietransfer und Frühphasenfinanzierung von Hightech-Unternehmen. Das IGZ Würzburg ist das größte Gründerzentrum Unterfrankens mit einem Schwerpunkt in den Life Sciences.

Dr. Mikkel Noerholm

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Exosome Diagnostics GmbH

Mikkel Noerholm, PhD, MBA is Vice President of Product Development at Exosome Diagnostics and Heads the European Operations from the company’s Development and ISO15189 accredited Clinical Laboratories in Martinsried, Germany. He previously served as Research Scholar at Massachusetts General Hospital/Harvard Medical School where he worked with Dr. Skog to develop the exosome technology.

Dr. Noerholm’s previous corporate experience includes being instrumental in establishing Exiqon, Inc. in the USA, where he held the role of Director of Technical Support. He also previously served as R&D Project Manager at Exiqon A/S in Denmark, where he led the development of the miRCURY miRNA LNA Arrays. Dr. Noerholm has a PhD in micro- and biotechnology from the Technical University of Denmark and an MBA from Babson College, Massachusetts, US.

Dr. Michael Cannarile

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Roche Diagnostics GmbH

2014 – present, Site Head Oncology Biomarkers, Roche Innovation Center Munich, pRED

2010 –2014, Biomarker & Experimental Medicine Leader, Oncology, Roche

2009– 2010, Biomarker & Experimental Medicine Scientist, Oncology, Roche

2007– 2009, Project Leader Clinical Immunomonitoring and Assay Development, Immatics Biotechnologies GmbH, Germany

2005 –2007, Postdoctoral researcher at University of California, San Diego, USA

2005, Postdoctoral researcher at Institute for Immunology, Munich, Germany

2000 –2005, PhD in Biology (Immunology) at the Ludwig Maximilians University, Munich, Germany

William Kassler

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IBM - Watson Health Perspectives

Dr Kassler is Deputy Chief Health Officer and Lead Population Health Officer at IBM Watson Health. He has worked at the intersection of clinical care and population health as a practicing primary care internist, health services researcher and policy expert. He served as a regional Chief Medical Officer for CMS and in the CMS Innovation Center working on new models to improve population health; as State Health Officer for the New Hampshire Department of Health and Human Services, with leadership in public health and Medicaid; and at CDC as an EIS Officer, medical epidemiologist and Senior Advisor for health policy.

Christine Röger

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Kompetenzzentrum für Ernährung

Christine Röger leitet den Bereich Wissenschaft & Kommunikation am Kompetenzzentrum für Ernährung.  Nach dem Studienabschluss zur Diplom-Oecotrophologin in Gießen nahm sie eine internationale Herausforderung in den USA wahr. Mit Hilfe eines Stipendiums erwarb sie den Master of Science in den USA und arbeitete für eine renommierte PR- und Marktforschungsagentur. Nach der Rückkehr nach Deutschland arbeitete sie in verschiedenen Positionen in der Biotech-Branche, für PR-Agenturen und an der Technischen Universität München.

Doris Tatzel

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Marfan Hilfe (Deutschland) e.V.

Doris Tatzel ist ehrenamtlich bei der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. tätig und als Leiterin der Regionalgruppe Südbayern betreut sie Menschen mit Marfan Syndrom und deren Angehörige. Ihr Ziel ist es die Krankheit bei Ärzten bekannter zu machen, die Patienten über deren Rechte zu informieren und ihnen die Angst zu nehmen.

Vor 30 Jahren bekam sie selbst die Diagnose Marfan. Aufgrund vieler Krankenhausaufenthalte, mehrerer Herzoperationen und den aktiven Kontakt zu Ärzten und Betroffenen kann sie sehr gut beurteilen was sich in der Entwicklung und Forschung seltener chronischer Erkrankungen in den letzten Jahren geändert hat.

Ein Leben zu führen in dem nicht die Krankheit im Vordergrund steht ist zwar eine Herausforderung, aber mit der richtigen Einstellung und ihren Hobbys wie Segeln, Radfahren und Handarbeiten gelingt dies meist sehr gut.

Lebensmotto: „Sich gesund fühlen ist ein Geschenk, das man erst durch Krankheiten zu schätzen weiß!“

Dr. Titus Kaletta

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numares AG, Regensburg

Dr. Titus Kaletta ist seit dem 01.07.2016 Chief Operating Officer bei der numares AG.

In der Funktion als Vorstand ist er für das Dienstleistungsgeschäft und die Kommerzialisierung der numares-Testsysteme in Europa und Asien verantwortlich.
Er studierte Biochemie an der Universität Tübingen und promovierte am Max-Planck-Institut für Biochemie in München. Er hält zudem einen MBA der Vlerick Business School, Belgien. Herr Dr. Kaletta war bei verschiedenen internationalen Life-Science-Unternehmen in leitenden Funktionen in F&E und strategischem Business Development tätig. Zuletzt arbeitete er als Unternehmensberater für mittelständische Life Science-Unternehmen.

Dr. Silke Argo

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e:Med Heidelberg

Dr. rer. nat. Silke Argo leitet seit 2014 die Geschäftsstelle von e:Med Systems Medicine, dem durch das BMBF geförderten bundesweiten Netzwerk zur Etablierung der Systemmedizin in Deutschland. Die e:Med Geschäftsstelle ist am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg lokalisiert.

Von 2008 bis 2013 hat Dr. Argo die Geschäftsstelle des Nationalen Genomforschungsnetzes geführt, des ebenfalls durch das BMBF geförderten Großprojektes zur medizinischen Genomforschung.

Dr. Argo hat Biologie und Germanistik in Tübingen und Kalifornien studiert, in Köln promoviert und am MPI für Entwicklungsbiologie in Tübingen und an der Uni Köln wissenschaftlich gearbeitet. Seit 2004 fokussiert sie sich auf Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation.

Prof. Mark Berneburg

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Universitätsklinikum Regensburg

Von Beginn seiner Tätigkeit an liegt sowohl wissenschaftlich als auch klinisch ein Schwerpunkt von Prof. Berneburg bei seltenen Erkrankungen. Nach klinischer Tätigkeit in Düsseldorf und wissenschaftlichem Post-Doc in Brighton (GB) war er zunächst von 2003 – 2013 Oberarzt der Universiäts-Hautklinik in Tübingen und ist seit Oktober 2013 Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg (UKR).

Seit September 2014 ist er Sprecher des Zentrums für Seltene Erkrankungen Regensburg (ZSER) in dem 17 Partner in Kliniken und Instituten des UKR an mehr als 50 seltenen Erkrankungen zusammen arbeiten. Klinisch liegt die Expertise bei Seltenen Erkrankungen mit vorzeitiger Alterung und erhöhtem Hautkrebsrisiko und wissenschaftlich arbeitet die Arbeitsgruppe in den Bereichen Genetische Instabilität und DNA Reparatur sowie Molekulare Mechanismen exogener Noxen in Nukleus und Mitochondrien.

Prof. Dr. med. Christoph Klein

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Haunersches Kinderspital

Prof. Dr. med. Christoph Klein, Direktor der Kinder- und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Klinikum der Universität München, ist pädiatrischer Hämatologe und Onkologe. Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist die Charakterisierung und die Therapie seltener angeborener Defekte des Immunsystems.

Prof. Klein hat Medizin sowie Philosophie in München (LMU) und Ulm studiert. Seine naturwissenschaftliche Ausbildung hat er unter anderem am Hôspital Necker Enfants Malades, Paris, sowie am Boston Children`s Hospital in Boston, USA, erhalten. Prof. Klein wurde für seine Forschungsarbeiten mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Er ist Gründer der Care-for-Rare Foundation, Stiftung für Kinder mit seltenen Erkrankungen.

Dr. med. vet. Reinhard Ortmann

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QIAGEN GmbH

Reinhard Ortmann is Director Partnering for Precision Diagnostics with a focus on Companion Diagnostic Commercialization at QIAGEN. He is responsible for early companion diagnostic and drug launch preparation and alignment with QIAGENs´ pharmaceutical partners. Reinhard worked many years in pharmaceutical companies such as Johnson&Johnson and Chiron Biopharmaceutical in different marketing and sales positions, covering multiple therapeutic areas. Joining QIAGEN in 2010, he established several collaborations of QIAGENs marketing, sales, medical, and reimbursement teams with the equivalent teams in pharma.
Over the course of four PMA launches in the US and several IVD launches in Europe, Japan, and China, QIAGEN gained market leading experience not only in companion diagnostic development and regulatory approval, but also in commercialization and commercial collaboration with pharma. Still, joining forces in Rx and Dx and alignment of global launch plans and local execution is an exciting challenge that needs to be managed individually per partner and project.

Reinhard is a Veterinary Doctor and Economist. He lives in Germany, his position is located in the QIAGEN headquarter in Hilden/Düsseldorf.

Sophie Schwab

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DAK-Gesundheit

Sophie Schwab wurde 1959 in Hengersberg im Bayerischen Wald geboren. Nach der Schul- und Berufsausbildung begann sie ihre Tätigkeit im Gesundheitswesen und studierte berufsbegleitend Gesundheits-ökonomie. Sophie Schwab leitet die Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Bayern.

Angeborene Immunität: Von Insekten zum Menschen

Die Angeborene Immunität ist der älteste antimikrobielle Verteidigungsmechanismus der Tiere. Er ist wahrscheinlich schon vor einer Milliarde von Jahren aufgetreten, ist generell kurzfristig, aber er erlaubt keine memorielle Impfungen. Erst bei den Fischen, vor ungefähr 450 Millionen Jahren, ist die sogenannte adaptive Immunität erschienen: diese wirkt langfristig und hat Gedächtnismechanismen differenziert die eben die Impfungen erlauben.

In den letzten Jahren ist klar geworden, dass diese Form von Verteidigung von der Angeborenen Immunität unbedingt aktiviert werden muss: der Vortrag wird diese rezenten Entwicklungen erläutern und Vergleiche darstellen zwischen den Rezeptoren beider Formen von Immunität, die uns heute neue Perspektiven eröffnen im biomedizinischen Hinblick.

Das Darm-Mikrobiom: Unser „externes Organ“ als neuer Hoffnungsträger für Diagnostik und Therapie

Weil nur ein kleiner Teil aller Mikroben kulturell anzüchtbar ist, war über mehr als ein Jahrhundert unbekannt, mit welch einer dynamischen Vielfalt unser Darmsystem mikrobiell besiedelt ist. Erst mit dem Siegeszug der Hochdurchsatz-Next-Generation-Sequencing Technologien konnte ein Einblick in die erstaunliche Mannigfaltigkeit gewonnen werden.

Darmbakterien leben nicht nur einfach an unserer Seite, sie leben in einem ständigen Austausch mit ihrem humanen Wirt, verarbeiten humane Stoffwechselprodukte und sezernieren Metabolite, die auch im menschlichen Blut nachweisbar sind. Eine Reihe von Studien hat allerdings Evidenz hervorgebracht, dass diese systemische Interaktion für den Menschen nicht nur fruchtbar, sondern auch krankmachend sein könnte. Allerdings besteht nur wenig Wissen darüber, welcher Darm-Mikrobiom-Status mit physiologischen oder pathogenen Zuständen des Menschen in Verbindung gebracht werden kann. Um diesen Zusammenhang besser zu untersuchen und entsprechende Datenbanken aufzubauen, hat das Universitätsklinikum Tübingen in Zusammenarbeit mit der Firma CeMeT GmbH begonnen, das Darm-Mikrobiom von 10000 Tübinger auf Grundlage der bakteriellen 16S rRNA Gene zu sequenzieren – das Tübiom Projekt. Die Ergebnisse der Studie werden mit modernen Maschine Learning Algorithmen ausgewertet und sollen neue diagnostische Ansätze für Systemerkrankungen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll nachfolgend untersucht werden, inwiefern das Mikrobiom in einem kausalen Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen steht und somit neue therapeutische Angriffspunkte bietet, z.B. im Rahmen von pro- oder präbiotischen Interventionen. Das Tübiom-Projekt ist weltweit ein Vorreiter auf seinem Gebiet und markiert den Beginn eines neuen Wissenschaftszeitalters, dessen Erkenntnisse mit großen Erwartungen für Diagnostik und Therapie verknüpft sind.

Humane induzierte pluripotente Stammzellen: ein Fenster in die Pathogenese von ZNS Erkrankungen

Induzierte pluripotente Stammzellen zählen zu den wichtigsten biomedizinischen Entwicklungen. Es entstehen patientenspezifische Zellmodelle, die zur Analyse von Krankheitsursachen sowie die Entwicklung neuer Behandlungsstrategien dienen. Exemplarisch wird an neurodegenerativen Erkrankung Möglichkeiten dieser Zellen aufgezeigt.

Medizinische Biotechnologie in Deutschland und neue biopharmazeutische Therapiekonzepte in der Onkologie

Die Situation der medizinischen Biotechnologie wird anhand verschiedener Kenngrößen wie beispielsweise die Umsätze mit Biopharmazeutika in Deutschland oder die F&E-Pipeline vorgestellt. Ein Fokus wird zudem auf der Onkologie liegen, insbesondere im Hinblick auf neue biopharmazeutische Therapiekonzepte.

Patienten-individuelle T Zelltherapie - ein vielversprechender Ansatz in der Krebstherapie?

Tumor-spezifische Neoantigene sind vielversprechende Ziele für T-Zelltherapien gegen Krebs. Von der Identifizierung von Neoantigenen bis zur Entwicklung von T-Zellrezeptoren für die Therapie, welchen Herausforderungen muss sich ein zukunftsorientiertes innovatives Forschungsunternehmen stellen?

Immuntherapie – die Zukunft hat begonnen

Die Immuntherapie von Tumoren ist beim Patienten angekommen. Übergreifende Strategie ist es, das körpereigene Immunsystem zur Abwehr von Tumoren zu aktivieren. Am erfolgreichsten ist die Gabe von Antikörpern gegen hemmende Rezeptoren auf T-Zellen. Dadurch werden die T Zellen "entfesselt" und richten sich gegen Tumorzellen. Erstmals 2010 zugelassen, sind solche Antikörper mittlerweile für die Therapie von fünf verschiedenen Tumorerkrankungen zugelassen.

Leukämiediagnostik und Therapie: Auf dem Weg zu einer personalisierten Medizin?

Die Diagnostik von Leukämien und Lymphomen basiert auf einer Kombination verschiedener Ansätze vom Phänotyp bis zum Genotyp. Gerade die molekulargenetische Diagnostik hat in den letzten Jahren auch durch die neuen Methoden des Next Generation Sequencing (NGS) einen großen Sprung gemacht. Die Aufgabe von in diesem Bereich tätigen Laboren ist somit, möglichst gezielt, zeitnah und umfassend zwischen den Eckpunkten der Zytomorphologie und der molekularen Spezialdiagnostik die jeweilige Diagnose des Patienten zur Verfügung zu stellen. Dieses hat direkte Konsequenzen nicht nur für die Klassifikation, sondern auch für die Prognosesysteme, und zunehmend auch für sogenannte gezielte Therapien im Sinne von „Precision Medicine“. Darüber hinaus dienen die detektierten Marker der jeweiligen Erkrankung für Verlaufsuntersuchungen (Minimal Residual Disease).

Digitale Gesundheitsdaten – Fluch oder Segen für die Zukunft

Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche, im Gesundheitsbereich liegt Deutschland noch weit hinten. Vernetzte digitale Daten können dem Patienten, insbesondere für medizinischen Fortschritt, mehr Lebensqualität, bessere Gesundheitsversorgung dienen. Ziel muss eine sinnvolle und datenschutzadäquate Erhebung, Speicherung, Übertragung und Nutzung der Daten sein. Welche Ansätze verfolgt Bayern dabei? Was ist möglich, wo liegen die Grenzen in der Praxis? Welche Projekte sind in der aktuellen Diskussion?

"Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen"

Am Translationszentrum Würzburg setzen wir uns das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette für Regenerative Therapien abzubilden. Wir möchten Ihnen unsere interdisziplinären Aktivitäten in den Bereichen „In-vitro-Testsysteme“, „Bioreaktoren“, „Theranostik“ sowie „Implantate und Zulassung von Medizinprodukten“ vorstellen.

Neue Ansatzpunkte zur Entwicklung immun-onkologischer Medikamente

Neben Informationen zur Gründung und der erfolgreichen Finanzierung wird die Technologie-Plattform der iOmx für die Identifikation neuer Ansatzpunkte in Tumor-Zellen zur Entwicklung innovativer immun-onkologischer Medikamente vorgestellt.

Evotec BRIDGE – Translating science into drug discovery projects for pharma and foundations

Evotec is a drug discovery alliance and development partnership company focused on rapidly progressing innovative product approaches with leading pharmaceutical and biotechnology companies, academics, patient advocacy groups and venture capitalists. (www.evotec.com)

Evotec has long-term discovery alliances with partners including Bayer, CHDI, Sanofi, Genentech, Janssen Pharmaceuticals and UCB. In addition, the Company has existing development partnerships and product candidates both in clinical and pre-clinical development. These include partnerships e.g. with e.g. Janssen Pharmaceuticals in the field of Alzheimer’s disease, with Sanofi in the field of diabetes, with Pfizer in the field of tissue fibrosis and with Celgene in the field of neurodegenerative diseases.

The presentation will discuss the significance of a number of such integrated drug discovery collaborations for the success of client research projects. Particular focus will be given to a concept called EVT BRIDGE which addresses challenges of innovation. The BRIDGE is an integrated Fund and Award framework to tap into exciting academic science to generate partnerships with pharma and biotech.

Making the virtual business model work – a serial entrepreneur’s perspective

The past decade displayed a notable switch from the commonly used paradigm of setting-up fully integrated pharma- and biotech companies towards a broader range of business models – culminating in partially or completely virtual set-ups. The selection of a business model depends on a broad range of factors including the company’s specialties, origin, personnel, availability of financial resources and overall market environment.

I will talk about the nature of various models and also describe the different historical environments in which they have been developed. As a serial biotech entrepreneur that co-founded fully integrated as well as virtual companies, I will highlight the lessons learned in the process. The talk will put an emphasis on the essential requirements for a successful virtual biotech company.

Auf der Spur der frühesten zellulären Antworten auf DNA Schäden verlinken auf diesen

Rapideste Veränderungen der Genomfaltung zeichnen Krebs aus. Wir identifizieren Kernprozesse, die es unseren Zellen ermöglichen, auf Schäden an unserem Genom zu reagieren. Unsere Forschung deckt neuartige Mechanismen auf, die die Chromatinstruktur und die Transkription von Genen dynamisch reguliert.

Bayerische Forschung und immuntherapeutische Ansätze

Das Immunsystem ist nicht nur für die Abwehr von Infektionserregern und Krebszellen notwendig, sondern ist auch an der Steuerung verschiedenster Organfunktionen beteiligt. Die Erkenntnisse zu den Mechanismen der organ-spezifischen Steuerung von Immunantworten ist die Grundlage für die Entwicklung neuer Immuntherapien für eine Vielzahl von Erkrankungen, für die wir bisher keine oder nur unzureichende Behandlungsformen haben. Bayern ist mit seiner exzellenten Forschungslandschaft und der Biotech-Szene prädestiniert für die Translation von grundlagenwissenschaftlichen Erkenntnissen in innovative Immuntherapien.

MicroRNA Therapeutics: Targeting the Genomic Dark Matter in Human Disease

MicroRNA-Gene sind regulatorische Gene im “Genomic Dark Matter“. Diese Gene werden zwar in RNAs transkribiert aber nicht in Proteine translatiert. Die kurzen nicht-kodierenden micro-RNAs regulieren biochemische Reaktionswege und Netzwerke von Reaktionswegen durch den Mechanismus der RNA-Interferenz (RNAi) und sind in menschlichen Erkrankungen häufig in ihrer Expression verändert. So ist z.B. die microRNA-21 mit fibrotischen Erkrankungen und Krebserkrankungen assoziiert.

Diese Präsentation fasst die Möglichkeiten und Herausforderungen der Entwicklung microRNA-basierter Therapeutika aus der Sicht der Pharmaindustrie zusammen. Am Beispiel der microRNA-21 wird die Entwicklung eines therapeutischen Ansatzes mit einem microRNA-Antisense-Molekül (anti-miR-21) illustriert.

Metabolic Phenotyping in Translational Medicine – Ready for Routine!?

The network of the human metabolism is the best described, complete and understood network today. However, the enormous potential of metabolic phenotyping for improved system biology understanding is not fully recognized today. To use the potential of targeted metabolomics analysis, available today, is of utmost importance to guarantee data-related inter-laboratory comparability, longitudinal robustness and technological suitability for translational medicine (from mouse to man, from cell to blood, blood-based precision medicine in diagnosis and prognosis, stratification, treatment monitoring). The readiness of targeted metabolomics for large scale epidemiological and multicentre (pre)-clinical studies will be demonstrated and the potential and clear benefit of metabolic phenotyping in companion diagnostics for oncology, neurology, and cardiac disease will be presented and discussed.

 

„Umwelt-Mensch“ Interaktionen verstehen um nachhaltige Gesundheit zu schaffen

Der Begriff „Umwelt“ beinhaltet anthropogene, biogene, nutritive und psychosoziale Aspekte einschließlich des Lebensumfeldes und der Lebensgewohnheiten. Studien belegen, dass bestimmte Umweltfaktoren einen Einfluss auf chronische Erkrankungen haben. Bedeutsame Krankheiten sind hierbei atopischer, respiratorischer und kardiovaskulärer Art. Diese können durch Umweltfaktoren direkt ausgelöst und in ihrem Verlauf erheblich beeinflusst werden. Zusätzlich hat das Wissen um epigentische Veränderungen zuletzt den wissenschaftlichen Beweis dafür geliefert, dass Umweltfaktoren für Erkrankungen verantwortlich sein können: Umweltfaktoren können das Ablesen von Genen ein- und ausschalten! Durch Umweltfaktoren können epigentische Veränderungen an der DNA vorgenommen werden, die auch auf zukünftige Generationen weitervererbbar sind.

„Gute“ Umweltfaktoren können die Gesundheit schützen. Das zeigt eine beeindruckende Vergleichs-Studie an Kindern von traditionellen Bauernhöfen, die sehr unterschiedliche Prävalenzen insbesondere an allergischen Erkrankungen aufzeigen. Deren „natürlicher Lebensstil“ lässt sich nicht einfach auf die Gesamtbevölkerung aufoktroyieren. Vielmehr obliegt es uns, diejenigen Faktoren zu identifizieren, welche hier zum besseren Gesundheitszustand führen. Wir beobachten und messen außerdem, welche Biomarker sich unter Einfluss von Umweltschadstoffen auf welche Weise im Einzelnen verändern.
Genauso wichtig ist das Wissen um das Mikrobiom sowohl des Menschen als auch bei Umweltfaktoren wie etwa Pollen. Alle Mikroben auf der Oberfläche von Haut, Lunge und Darm bilden das menschliche Mikrobiom. Es wird auch das „zweite Genom“ genannt und von Wissenschaftlern, Klinikern und der Pharmaindustrie als die Zukunft für Interventionen gerade an der Haut gesehen. Entscheidender Gesundheitsfaktor scheint die Diversität des Mikrobioms zu sein. Diversität ist jedoch auch in der Umwelt wichtig. Je vielfältiger die Ernährung insbesondere im ersten Lebensjahr ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei Kindern später keine Allergien und andere Krankheiten ausbilden. Mikrobiom und Diversität sind wichtige Ansatzpunkte für die Prävention.

Diese Beispiele machen deutlich, dass wir im Bereich der Erforschung von Umwelt und Gesundheit zunächst die Umwelt analysieren und verstehen müssen, hieraus Risiko- und Präventivfaktoren identifizieren und dies dann in translationale Forschung bringen, um neue zielgerichtete Therapien zu generieren und Prävention zu schaffen.

Mobile Sensortechnik zur telemedizinischen Versorgung von Patienten mit Bewegungserkrankungen.

Die Analyse des menschlichen Ganges gibt wertvolle Hinweise auf den Verlauf einer chronischen Bewegungserkrankung. Vorgestellt wird ein telemedizinisches Versorgungskonzept, das mithilfe von Sensorik eine Therapieentscheidung und deren Erfolgsmessung unterstützt.

ImmPact Bavaria: Neuer Input - Neue Partner

ImmPact Bavaria ist ein kooperatives Netzwerk, das Experten aus dem Bereich Immunonkologie, Immuntherapie und Immunintervention vernetzt, um innovative Strategien für das Gesundheitswesen zu entwickeln.
Heutzutage besteht ImmPact Bavaria aus 11 Partner-Unternehmen, die in Zusammenarbeit mit BioM das Netzwerk gegründet haben. Die vielfältigen und nicht-kompetitiven immuntherapeutischen und technologischen Kompetenzen der Firmen bilden eine exzellente Grundlage für Kooperationen. ImmPact ist eine BioM Initiative.

Cognitive Computing im Drug Development

Cognitive Computing ermöglicht es dem Wissensarbeiter, große Mengen an komplexen und zumeist unstrukturierten Daten zu verarbeiten und zu analysieren. In der Medizin gibt es für intelligentes Daten-Mining vielfältige Einsatzmöglichkeiten, z.B. für die effizientere Entwicklung neuer Medikamente oder im klinischen Alltag, um schneller und genauer zu diagnostizieren und erfolgreicher zu behandeln.

Stabilized non-immunogenic messenger RNA (SNIM® RNA) for transcript therapy

Ethris SNIM® RNA is an enabling platform for “Transcript Therapies” in a broad variety of medical indications, from hereditary or acquired metabolic diseases to regenerative medicine. SNIM® RNA circumvent TLR activation and thus enables repeated administration of mRNA. Because of its precursor function, SNIM® RNA yields sustained protein production within the body and overcomes short duration effects of recombinant proteins.
Ethris has developed proprietary delivery systems for pulmonary, systemic and local SNIM® RNA administration and will present preclinical results from its activities. Efficient delivery systems and non-immunogenicity are the keys for making mRNA therapeutics reality beyond oncology applications.

Personalisierte Medizin der Zukunft: Ist die Diabetes-Epidemie noch zu stoppen?

In den letzten Jahren ist es interdisziplinären Teams aus Chemikern, Biologen, Medizinern und Pharmakologen am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München gelungen eine Reihe neuer Wirkstoffklassen zu entwickeln, die sich als Präzisionstherapeutika für Stoffwechselerkrankungen eigenen könnten. Dazu gehören neuartige pharmakologische Kombinationsansätze wie zum Beispiel unimolekulare Duale- und Tripel-Hormon-Agonisten, die in die Signalkommunikation zwischen dem Magen-Darmtrakt und dem Gehirn eingreifen.

Therapieeffekte an präklinischen Modellen sind erfolgsversprechend, aber das Ergebnis bereits angelaufener klinischer Studien bleibt abzuwarten. Allerdings könnte es sein, daß sich das Zeitfenster für eine erfolgreiche und nachhaltige Intervention mit Aussicht die Diabetesepidemie aufzuhalten bereits bald schließt, denkt man beispielsweise an bereits stattfindenden epigenetische Programmierung der nächsten Generationen durch Umweltfaktoren wie hochkalorische Ernährung.

Ein neues Institut für RNA-basierte Infektionsforschung

Es ist weltweit die erste Einrichtung ihrer Art: das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). In der neuen Forschungseinrichtung mit Sitz auf dem Medizin-Campus der Universität Würzburg sollen sogenannte Ribonukleinsäuren (RNAs) und deren Rolle in Infektionsprozessen untersucht werden. Gegründet wurde sie vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Julius-Maximilians-Universität (JMU). RNAs wird ein enormes Potenzial als Angriffspunkt für Medikamente und auch als Therapeutika selbst zugesprochen. Neue Technologien sollen diese Möglichkeiten jetzt erschließen.

BRoTHER - Digitale Vernetzung von Biobanken

Biobanking stellt eine entscheidende Voraussetzung für die Weiterentwicklung der personalisierten Medizin dar. Mit modernen web-basierten Werkzeugen wird eine interaktive, qualitativ hochwertige und datenreiche Probenasservierung im bayerisch-tschechischen Biobanknetzwerk verwirklicht.

Diagnostik und Therapie von Seltenen Erkrankungen

Menschen, die an einer seltenen Erkrankung leiden durchlaufen oft eine jahrelange Odyssee bis die korrekte Diagnose bei ihnen gestellt werden kann. Dies ist für die Patienten sehr belastend. Wenn die Diagnose dann jedoch gestellt ist, bietet sich mitunter die Möglichkeit für Menschen mit einer klar definierten Erkrankung eine genau auf dieses seltene, oft genetisch bedingte, Krankheitsbild eine spezifisch wirksame Therapie zu entwickeln. Hierfür gibt es eine Anzahl von Beispielen aus allen Bereichen der Medizin.

Darüber hinaus ist es dann möglich, Therapien die ursprünglich für eine seltene Erkrankung entwickelt wurden, für den Einsatz in der gesamten Bevölkerung weiterzuentwickeln. Im Vortrag werden solche Beispiele vorgestellt, wo für Patienten des Zentrum für Seltene Erkrankungen Regensburg (ZSER) translationale Therapieansätze zum Einsatz kommen beziehungsweise im zweiten Schritt für die gesamte Bevölkerung mittlerweile zu Verfügung stehen.

Diagnostik und Therapie von Seltenen Erkrankungen

Kinder mit seltenen Erkrankungen sind die „Waisen der Medizin“. Die Ursachen vieler Krankheiten sind immer noch unbekannt und es gibt oft keine kurativen Therapien. Interdisziplinäre Allianzen, insbesondere mit der Industrie, sind essentiell, um das Schicksal der Patienten mit seltenen Erkrankungen zu wenden.

Digitales Versorgungsmanagement bei psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren zu. In Kooperation mit Haus-/Fachärzten und Therapeuten ermöglicht ein digitales Versorgungsmanagement maßgeschneiderte und flexible Behandlungsangebote ohne lange Wartezeiten. Online-Trainings unterstützen die Patienten bei der Therapie.

Precision Medicine through Metabolomics

Metabolomics untersucht Metabolite aus der Perspektive der Systembiologie. Im Vordergrund stehen Themen wie Früherkennung, Personalisierte Medizin oder Therapiemonitoring. Metabolomics erzeugt dabei immer schneller enorme Datenmengen, die hohe Datenqualität und vollständig neue Wege der Datenanalytik erfordern.

numares hat die NMR-Technologie neu erfunden, um standardisierte, laborunabhängige Spektren, beispielsweise aus Blutproben, zu gewinnen. Mit seiner Magnetic Group Signaling® (MGS®)-Technologie ist es erstmals möglich, Spektren vollautomatisch auszuwerten und sie mit verschiedenen Methoden für unterschiedliche medizinische Fragen auszuwerten. numares identifiziert mit neuesten statistischen und machine-learning Methoden Metaboliten-Netzwerke, um Krankheiten zu diagnostizieren oder Therapieerfolge zu überprüfen. Erst kürzlich hat es den CE-markierten renalTX-SCORE® -Test eingeführt, der erstmals Metabolitennetzwerke nutzt.

e:Med – das Netzwerk der Systemmedizin

e:Med ist die zentrale strukturbildende Fördermaßnahme des BMBF für die Etablierung der Systemmedizin in Deutschland. Im e:Med Programm erarbeiten rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in systemmedizinischen Verbundprojekten interdisziplinäre Strukturen und klinische Anwendungsmöglichkeiten für die Medizin der Zukunft. Die Fähigkeit, multimodale, hochdimensionale Daten auf verschiedenen Skalen zu erfassen, hat die Lebenswissenschaften in den letzten Jahren revolutioniert.

Durch die Integration dieser Daten mittels mathematischer Modelle ist es möglich geworden, komplexe biologische Phänomene zu beschreiben und vorherzusagen. Die Implementierung eines solchen Ansatzes in der biomedizinischen Forschung und klinischen Anwendung im Rahmen der Systemmedizin besitzt ein enormes Potenzial. Wir stellen Ihnen e:Med und Beispiele erfolgreicher Systemmedizin vor.

Biomarker development for rational combinations in early cancer immunotherapy trials

Immunotherapies have become a standard treatment for some cancer types. The development and optimization of such therapies have become intensive areas of research to increase their efficacy. Current development focuses on two major questions:

  1. How can immune ignorant tumors be converted into immune responsive tumors and
  2. How can existing anti-tumor immune responses be improved.

In order to develop more efficacious therapies it is imperative to integrate systematic biomarker strategies in clinical trials that allow data informed decision making for further developments and improve our current knowledge gap between pre-clinical models and patient outcome. This presentation will provide an example how reverse translational biomarker data from clinical immunotherapy trials can be used to identify new clinical combination strategies for cancer patients.